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Hier nun der zweite, eher objektivere Teil der Reportage über die 4 Zeitgenossen. Fangen wir mal am besten mit dem Friedhelm, alias Alex, alias Polen-Piniek, alias Andy (heißt er wirklich so, keine Ahnung, nehmen wir´s halt mal an)an. Das erste Treffen fand in Köln statt, da besuchten wir ihn in seiner Bleibe oder besser gesagt Noch-Bleibe, wir haben nämlich erfahren, daß sein Rausschmiss durch seine 2 Mitbewohner Detlef Dicker und Simon Superschlau (der Chef der WG) nur noch eine Frage der Zeit ist, die genauen Gründe dafür erläutern wir später. Nun ja, die Tür ging auf und wir bekamen erstmal nen ordentlichen Anschiss, warum wir so laut durch´s Treppenhaus gegangen sind und überhaupt. Vom ersten Geschimpfe erholt (es sollten noch weitere folgen) führte er uns in sein kleines Reich, das Bad. Ganz stolz präsentierte er uns die Schüssel, die kurz zuvor vom Mitbewohner Moritz W. in gestoppten 44 Sekunden (er erwartetete Besuch von seiner, wie sollen wir sie denn nennen, sagen wir mal Diesmal-Für-Immer-Und-Endgültig-Schluß-Maus) „geputzt“ worden war. „Hier verbringe ich mein halbes Leben“ sagte er und fuhr weiter fort „und ich mach es wie kein zweiter, nach jeder Wurst wird runtergespült, dabei krieg ich zwar 1000 Spritzer ab, aber da kriegt dann keiner mit, wie krank meine Scheiße stinkt“. Ein kurzer Augenblick herrschte Ruhe, ich denk mal, daß sich jeder gerade ausmalte, wie der designierte Dicke mit gespreizten Beinen auf seine Schüssel sitzt und die Neger abseilt. Wie verließen das Bad und gingen ins Wohnzimmer, eine saubere, schöne Atmosphäre herrschte dort, aufgeräumt war´s auch. Friedhelm ging zum Thermometer und nach einem kurzen Blick fing er wieder an zu schimpfen: „Waaaaas, 20 °C, viel zu warm (wir hatten -10 °C Außentemperatur), 17° C sind vollkommen ausreichend“! Der sehr sympathische und gut aussehende, schlanke Mann, der dieses Zimmer bewohnte, reagierte gelassen auf diesen völlig unkontrollieren Ausraster und las die neuste Ausgabe der Manager-Zeitung weiter. Unser nächstes Ziel sollte sein Zimmer sein, welches er sich mit Gustav Gnom alias Detlef Dicker teilt. „Da rechts oben verbringe ich den anderen Teil meines Lebens“. Uns viel auf, daß eine große Anzahl von Weinflaschen den Tisch schmückten, nur so nebenbei gesagt. „Weggehen, das Leben genießen, Mädels?? Nicht mein Ding, da oben oder auf der Treppen sinnlos in die Leere starrend sitzend ist das, was ich oft und gerne mache“. Plötzlich wieder ein fürchtelicher Schimpf-Anfall, sein Zimmergenosse kam rein. Ja, sie fragen sich, warum man deswegen ausrasten muß, keine Ahnung, aber anscheinend war es mal wieder an der Zeit zu schimpfen. Nun ja, er zeigte uns dann noch sein Bett, wo er stets von einem kleinen Jungen aus dem Osten Deutschlands im Auge behalten wird und beendete den Rundgang. Wir vereinbarten einen Termin für Nürnberg. Leider vergaß er, uns die Adresse zu geben, aber wir hatten zufällig die Telefonnummer von J. Meyer (ausgesprochen Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaayyyyyyyyyyyyyyäääääääääärrrrrrr). 3 Wochen waren vergangen und wir riefen den Meyer an, dieser konnte uns aber nicht weiterhelfen, „Der Friedhelm?, hier in Nürnberg?, kann nicht sein, nie gesehen). Wir erfuhren, daß er mal 40 Stunden am Stück in einem Internetcafé gesehen wurde, er war wohl grad dabei, ein Gästebucheintrag zu verfassen!!! Wir gingen wieder nach Köln in die Roßstraße und als wir klingelten machte uns ein Mann auf, der anscheinend grad vom Laufen kam. Er hatte einen komisch aussehende blauen Gürtel um sich geschnalt, außerdem fiel uns auf, daß er wohl zu viele weibliche Hormone hat, denn die Oberweite glich der einer normalen Durchschnitts 75 B Frau. Mit einem „Jaa, guten Tag“ wurden wir begrüßt. „Ich bin der Matthias, der neue Bewohner dieser WG“. Plötzlich klingelte das Telefon, der Chef der WG, der den wunderschönen Namen Leon hat, ging ran, das Geschimpfe vom Anrufer war bis zur Tür zu hören, wir wussten gleich, wer da angerufen hat, genau, der Friedi. Es war wohl wieder Schimpf-Time!! Nun ja, die Gerüchte hatten sich anscheinend bewahrheitet, Friedi war nicht mehr da, an seiner Stelle kam der Matthias. Die Klo-Tür ging dann auf, eine Wolke von unvorstellbarem Gestank flog uns entgegen, wir mussten sofort das Feld räumen und verließen die Wohnung. Was war passiert, Detlef Dicker hatte sein Geschäft verrichtet und kam grad aus dem Bad. Wir mussten Ehrenfeld, nein ganz Köln verlassen, ganz Köln wurde abgeriegelt und es herrschte der Ausnahmezustand. Das war unser Anstoß für den Film „DIE PEST“, lief erst gestern auf RTL…… | |
| Mittwoch, der 27. Februar, 2002 um 15 Uhr 51 | (keine e-Mail / keine Homepage) | |
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